Menschenrechte, Pflicht der Politik!

15. Februar 2010

Innensenator Ahlhaus, an die Arbeit!


Am Dienstag, den 2 Februar 2010, hatte ich einen Besuch am Schulterblatt zu absolvieren. Vom Bahnhof Sternschanze ging ich sehr vorsichtig über Glatteis, das ich auf der gesamten Wegstrecke vorfand.
Zum Schanzenviertel sagten Sie im N3 Fernsehen am 13. September 2009: „Rechtsfreie Räume werden in Hamburg nicht geduldet!
Im offensichtlich rechtsfreien Raum Sternschanze sah ich viele wie auf Eiern gehende Mitmenschen, denen gleich mir das Grundrecht auf Leben und körperliche Unversehrtheit (Grundgesetz Art. 2(2)) vorenthalten wurde.
Von Ihnen zu beaufsichtigende Verfassungsfeinde in zuständigen Behörden pflegen eine menschenverachtende Arbeitsscheu angesichts der Gefahr für Leib und Leben der wehrlosen Fußgänger.
Die Ihnen direkt unterstellte Schutztruppe (bei mancher Gelegenheit schon als Gruppe der Prügelknaben bezeichnet) war auch nicht bereit, Wasserwerfer gegen Sand- und Salzstreuer, Schlagstöcke gegen Eispickel und Schaufel zu tauschen. Solche Geräte lagern ungenutzt bei Gartenbauämtern.
Menschen in der Schanze hätten angesichts fleißiger Gesetzeshüter eine nachhaltig positive Einstellung bekommen.
Beispielhaft eisfrei geräumt sah ich am 6 Februar 2010 den Gehweg vor der Roten Flora. Der öffentliche Weg zur Ampel Richtung Bahnhof war eine lebensgefährlich abschüssige Eisbahn, auch noch am 11 Februar!
Meine Ausflüge habe ich überstanden, aber meinen Heimweg im Rechtsfreien Raum Bezirk Nord musste ich auch noch bewältigen. Da stellte ich fest, dass die gefährlichen Strecken dort waren, wo die Ämter zuständig sind.
Ole v. Beust rügte laut in der MoPo vom 25. Januar 2010 Rutschgefahr und mangelhaften Winterdienst. Das muss nächstes Jahr besser werden, versprach er. Somit wurde eine kriminelle Form der Arbeitsscheu in Legislative und Executive angedroht für die nächste Schneeladung, die ich zwischen 12. und 20. Februar erwarte. Die vorhandenen Eisflächen im rechtsfreien Raum Hamburg bleiben als Knochenbrecher erhalten, weil dadurch Wachstum im Medizingeschäft kommt. Frau Merkel freut es, wenn Wachstum kommt.
Innensenator, folgen Sie ihrem Amtseid, gehen Sie zu Fuß und ohne Spikes durch ihr Aufgabengebiet, dann werden Sie erfahren (ohne Dienstwagen), dass hier hemmungslos auch Todesfälle billigend in kauf genommen werden.

Mit der Ihnen gebührenden Achtung,
Heinrich Hanke
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1 Kommentar »

  1. Das Hamburg nicht das Eis geräumt hat im Winter ist auch bei YouTube dokumentiert: http://www.youtube.com/watch?v=v8X4CHPtZug

    Eine Schande ist sowas…

    Kommentar von Gustaf — 20. Juli 2010 @ 19:07 | Antwort


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