Menschenrechte, Pflicht der Politik!

3. April 2009

Recht auf Mindestlohn

Filed under: Menschenrechte — heinrich15 @ 19:05
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In den Menschenrechten von Europa und auch von der UNO, die seit Jahrzehnten Bundesgesetze sind, steht das Recht auf ein gerechtes Arbeitsentgelt. Arbeitende Menschen haben das Recht auf ein Einkommen, das mindestens ausreicht, um ihnen und ihren Familien einen angemessenen Lebensstandard zu sichern. Der Lohn für einen Arbeitsplatz muss also für eine Familie reichen, die statistisch aus 2 Erwachsenen und 1,4 Kindern besteht und wohnt. Der ALG II- (Hartz IV) Regelsatz in dieser Größe (heute 1750 € + x netto), ist der gesetzliche Mindestlohn für alle arbeitenden Menschen.

Betrogene Menschen mit Hungerlohn müssen beim Arbeitslohnverweigerungsamt Formulare in Behördensprache ausfüllen zur Aufstockung. Damit bekommen Firmen, die nur Minilöhne zahlen, großen finanziellen Vorteil. Das ist eine Form von Subvention, die gegen europäisches Wettbewerbsrecht verstößt. Hallo Kommissar, aufwachen.

Der Gipfel der Verweigerung des gerechten gesetzlichen Lohnes ist bekannt als Praktikum, eine Versklavung entrechteter Menschen. Frühere Sklavenhalter sorgten mindestens dafür, dass den Menschen ihre Arbeitslust und Schaffenskraft erhalten wurde.

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